Unsere Kürbisse
Unsere Kürbisse sind leuchtend orange, haben festes Fruchtfleisch, sind nussig-süss und höchst aromatisch – ein wahres Glück!
Joachim Heinen, einer unserer Anbauer für Kürbisse:
„Glück bedeutet für mich, meine ersten prallen Kürbisse zu pflücken und durch Versuchsarbeiten meiner Tochter Bianca die Ernte verfrühen zu können. Die Wertschätzung und das Vertrauen der Kunden erfreut mich sehr. Nebenbei zu sehen, wie mein Sohn Oliver den Ackerbaubetrieb erfolgreich weiterführt macht mich stolz und glücklich.“
Der Rosenhof von Familie Heinen liegt in Buschhoven, in Swisttal im Rheinland und existiert bereits in der dritten Generation. Hier werden Rhabarber, Johannisbeeren und Kürbisse angebaut. Der Schwerpunkt liegt bei den Kürbissen wie Hokkaido, Muskat und Butternut.
Anbaumethoden
Kürbisse werden meist im Freiland angebaut. Da sie für die Keimung Dunkelheit und hohe Temperaturen benötigen, werden die Samen im Tunnel angezogen und anschließend im Freiland ausgepflanzt. Zur Verfrühung können sie mit einem Fließ bedeckt werden und reifen durch die höheren Temperaturen schneller heran, wodurch die Saison verlängert werden kann.
Anbau
Kürbisse werden durch Bienen und Insekten befruchtet. Eine gesonderte Wasserversorgung erfolgt bei Kürbissen nicht. Der Kürbis ist eine einjährige Kultur, deren Saison von Mitte August bis Dezember andauert. Durch optimale Lagerungsbedingungen sind sie bis Januar haltbar.
Pflücken
Die Ernte der Kürbisse erfolgt von Hand. Der Stielansatz wird mit einem Messer von der Pflanze getrennt und anschließend in Großkisten zum Hof transportiert, wo sie gewaschen, gewogen und verpackt werden
Vielfalt
Esskürbisse: Hokkaido, Spaghetti, Muskat, Bischoffsmütze, Mikrowelle, Butternut Zierkürbisse: Halloween
Reifestufen
Durch die ungleichmäßigen Reifezeiten der Kürbisse ist es erforderlich mittels mehrerer Erntevorgänge die Felder zu leeren.
Unsere Sorten
Hokkaido | Muskat | Butternut | Spaghetti | Mikrowellenkürbis
Kürbisse aus dem Hause Frutania
Von August bis Dezember erhält man bei Frutania Hokkaido Kürbisse und andere feine Sorten wie Muskat, Butternut, Spaghetti und den kleinen Mikrowellenkürbis.
Verbrauchertipps
Einkauf
Ergibt das Klopfen mit der geballten Faust sachte auf die Schale des Kürbisses ein hohles Geräusch, ist der Kürbis reif. Außerdem ist ein reifer Kürbis am leicht vertrockneten bzw. verholzten Stielansatz auszumachen.
Lagerung
Ein ganzer Kürbis kann bis zu 6 Monaten an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort bei 10 bis 13 Grad aufbewahrt werden. In feuchter Umgebung besteht die Gefahr des Faulens. Ein bereits abgeschnittener Kürbis kann mit einem Wachstuch abgedeckt bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden. Blanchiert oder eingefroren sind einzelne Stücke danach etwa noch 4 Monate verwertbar.
Eine gute Methode Kürbis haltbar zu machen, ist das Einmachen. In einem süß-sauren Sud aus Essig, Zucker und Gewürzen hält sich Kürbis über mehrere Monate und erhält zudem ein wunderbares Aroma.
Zubereitung
Heute gehört der Kürbis nicht zuletzt wegen des europäischen Halloween-Hypes jeden Herbst mit Suppen, Eintöpfen und Püree zur Saison-Küche. Er schmeckt aber auch wunderbar süßsauer eingelegt, als Chutney, Auflauf, Lasagne, Pizza, Kürbisbrot oder – kuchen. Der kreativen Zubereitung von Kürbis sind quasi keine Grenzen gesetzt.
Der Kürbis
Kleines Lexikon
Kürbisse zählen zu den größten Beeren der Welt. Die Gattung der Kürbisgewächse gehört somit zur gleichen Pflanzenfamilie wie auch Melonen oder Gurken. Kürbisse gibt es in verschiedenen Farben und Musterungen, die von orange über gelb bis hin zu grün und sogar schwarz reichen. Auch die Form des Kürbisses ist nicht immer rund oder oval. Der Kürbis kann die Größe einer Münze oder auch die Größe eines Treckerreifens erreichen – der bisher größte Kürbis brachte 1190,5 Kilogramm auf die Waage.
Suppen aus Kürbis sind der Klassiker – aber das Gemüse macht noch vieles mehr mit. Es schmeckt zum Beispiel auch gebraten, gedünstet, solo oder mit anderem Gemüse kombiniert.